html, head, body – Diese drei Tag-Brüder lernt ihr als erstes kennen, wenn ihr euch mit der Erstellung einer eigenen Webseite beschäftigt. Damit diese aber auch den entsprechenden Anklang findet, gehört viel mehr als das Verfassen von Quelltext im Texteditor dazu. Eben dieses „Drumherum“ wird leider oftmals übersehen, weshalb ich euch genau das in diesem mehrteiligen Guide näherbringen möchte.

Webpublisher-Guide

1. Ideenfindung

Selbstverständlich müsst ihr euch als erstes konkret im Klaren sein, worüber ihr eure Webseite gestalten wollt, sowie unter welchem Namen ihr euer Thema präsentieren möchtet. Die Erstellung eines solchen Konzepts wird oftmals vernachlässigt, was infolge zu einem unbefriedigenden Ergebnis seitens der Besucher und des Publizisten führt. Deshalb ist dies gleich der erste Punkt den ich behandeln möchte.

In den folgenden Punkten erkläre ich euch, welche Dinge ihr unter anderem bei der Wahl eures Themas, Namens und eures Logos beachten müsst.

1.1. Thema
Die Wahl des Themas ist einer der schwierigsten Schritte. Das Internet behandelt bereits auf einer Vielzahl von Seiten die verschiedensten Themengebiete, weshalb euch lediglich zwei Möglichkeiten zur Verfügung stehen:

• Entweder ihr schafft es, eure Webseite so zu präsentieren, dass Interessenten bevorzugt auf eure Seite kommen, oder
• Ihr seid Spezialist in einem bisher relativ unbehandelten Nischenbereich und tretet dadurch als Pionier an den Tag

1. Szenario: Ihr betreibt eine Seite die Computerzubehör, ebenso wie zahlreiche andere Händler im Web, verkauft. Ihr könnt jedoch durch eure Preispolitik die Produkte zu sehr günstigen Preisen verkaufen, weshalb die meisten Konsumenten bei euch einkaufen werden. Außerdem betreibt ihr Werbung mit Diensten wie Google AdWords wodurch viele potentielle Kunden angelockt werden.

2. Szenario: Eure Webseite bietet eine Auswahl an verschiedenen Turn- und Yoga-Matten. Da das Angebot im Netz dafür relativ klein ausfällt, kaufen Kunden hauptsächlich bei euch ein. Zudem verlinken diverse Betreiber von Yoga-Webseiten auf eure Webpräsenz.

Des Weiteren solltet ihr ein Experte des Themas eurer Webseite sein. Damit könnt ihr euer Fachwissen vermitteln und wirkt seriös und vertrauenswürdig. Dadurch baut ihr auch Vertrauen zu euren Besuchern und Lesern auf, welches andere Seiten nicht bieten. Informiert euch daher auch stets weiter nach eurem Thema und etwaigen Neuheiten.

So könnt ihr auf Dauer wesentlich leichter gegen das weitläufige Angebot anderer Internetseiten bestehen.

1.2. Name
Der Name ist ein weiterer wichtiger Faktor für euren persönlichen Webauftritt. Je einprägsamer der Name, desto wahrscheinlicher können sich Besucher an eure Seite erinnern und werden umso wahrscheinlicher zurückkehren. Bestenfalls sollte der Name das Thema, sowie euren eigenen, persönlichen Ausdruck enthalten. Dies ist auch sehr förderlich für Suchmaschinen, da sich dadurch der Bezug zu eurem Thema verstärkt und euch so eine höhere Platzierung in den Suchergebnissen ermöglicht. Achtet darauf, dass der Name möglichst kurz gehalten wird, um das Einprägen der Seite zu erleichtern.

Bevor ihr euch auf einen Namen festlegt, sollten ihr jedoch zuerst überprüfen, ob dieser nicht bereits von jemand anderem verwendet wird. Mehr dazu in einem späteren Teil des Guides.

1.3. Logo
Genau wie der Name, soll auch das Logo den Wiedererkennungswert eurer Webseite steigern. Zwar ist dieses nicht immer bei jeder Seite unbedingt notwendig, wird jedoch gerne gesehen. Durch ein solches Logo kann man sich sofort beim Erblicken eines ähnlichen Objektes an euch erinnern und macht dadurch unterbewusst Werbung.

Eurer Logo sollte recht einfach gestaltet sein und euer Thema bzw. den Namen eurer Seite darstellen. Das Logo solltet ihr dann optimalerweise auch als „Favicon“ nutzen. Mehr dazu erfahrt ihr im nächsten Kapitel, welches nächsten Montag auf euch wartet.

Teil 2 befasst sich mit dem Design der Webseite und einigen grundlegenden Prinzipien, die dabei beachtet werden sollten.