Wie ihr sicherlich bemerkt habt, war ich die vergangen 4 Wochen nicht besonders aktiv, was das Bloggen anbelangt (dies hat sich ja zum Glück jetzt wieder geändert). Der Grund dafür war der Beginn des Informatik-Studiums an der Fachhochschule Technikum Wien. Folglich habe ich mir gedacht, dass ich euch diese einmal kurz vorstelle.

Mit der Vertiefung und dem Master-Studium „Game Engineering“ als Ziel, habe ich also diesen September in der FH Technikum Wien mit Informatik/Computer Science begonnen. Was mir sofort auffiel: Anders als auf der Universität lernt man hier vor allem Dinge, die für das Berufsleben wichtig sind. Überhaupt ist alles auch dem vorhergehenden Schulbesuch ähnlicher: Sprich es gibt Klassen, Stundenpläne und (Haus-)Übungen.

Das bedeutet aber nicht, dass man hier seinen Wissensdurst nicht befriedigen könnte. Dadurch dass man sich vieles anhand von Recherchen und Skripten quasi selber lehrt und in Übungen oder Vorlesungen vertieft, kann man sich auch gerne näher mit dem Stoff beschäftigen, der einen interessiert. Außerdem gibt es jedes Semester eine IT-Projektarbeit, bei welcher man sich in 3er oder 4er Gruppen mit fast jedem Thema befassen kann. Egal ob ein Computerspiel, Roboterfußball oder eine Webseite über seinen Sportverein, solange es einen Bezug auf die IT hat, kann man hier seiner Kreativität frei im Lauf lassen.

FH Technikum Wien LogoAuch wird ein großer Wert auf internationale Beziehung gelegt. Sei es, indem der Sitznachbar aus Deutschland kommt oder man unzählige Male auf die Wichtigkeit eines Auslandssemesters hingewiesen wird. Wer möchte, kann in Amerika sein Praktikum mit Bachelor-Arbeit absolvieren: Die FH hat fast überall zahlreiche Beziehungen.

Das so eine technische Fachhochschule auch genügend Technik bietet, versteht sich von selbst. In insgesamt 5 Gebäude-Komplexen befinden sich etliche Laboratorien und EDV-Säle, die allesamt sehr modern ausgestattet sind. Mit einer eigenen Chipkarte, hat man eigentlich fast überall freien Zutritt. Wer viel unterwegs ist oder eine lange Anreise hat (wie etwa ich), der kann sich, für eine kleine Kaution, ein Dell-Notebook für die ersten Semester leihen. Sollte der Laptop diese Zeit unbeschadet überleben, bekommt man diese Kaution natürlich wieder zurück.

Der Aufnahmetest, der ein paar Monate vor dem Semesterbeginn stattfindet, erinnert ein wenig an den Intelligenztest, den man während der Musterung beim Heer erleben durfte. Wer damals keine Probleme hatte, sollte sich zuvor aber dennoch ein paar Mathe-Formeln und Englisch-Phrasen anschauen. Wen ihr Lust habt, könnt ihr euch gerne an diesem Probetest versuchen ;)

Wenn ihr euch für die angebotenen Studiengänge interessiert, so sollte euch diese Übersicht dabei helfen. Erneuerbare Energiequellen, Computerspiele, biomedizinische Technik oder die Entwicklung neuer Sportausrüstung: Das angebotene Themenspektrum ist riesig.