Vor ein paar Tagen hat sich Hightech Journal nun endlich auch auf Twitter eingefunden. Der Dienst bietet ein breites Zielpublikum, viele Informationen und ist von fast überall erreichbar. Der Microblogging-Dienst hat es vor allem in den letzten Wochen immer wieder in die Zeitungen geschafft. Inzwischen findet sich bereits täglich ein Bericht darüber in den Zeitungen. Deshalb dachte ich mir selbstverständlich: „Warum nicht auch ich?“. Überall liest man darüber, aber was es jetzt ganz genau ist, wusste ich immer noch nicht.

Dazu verleitet wurde ich besonders als ich den „Follow me on Twitter“-Button auch auf dem Medienblog sah. Nun ist Hightech Journal ebenfalls auf Twitter zu finden. Meiner Meinung nach könnte man Twitter mit einer Mischung aus Facebook und SMS-Dienst vergleichen. Das interessante daran ist, dass man sich selbst aussuchen kann aus welchen Quellen man seine Informationen beziehen möchte. Was im Grunde ja eigentlich wieder den RSS-Feeds sehr ähnlich ist. Das Besondere ist eben die Kürze von 140 Zeichen pro Eintrag. Dadurch wird man verleitet seinen Aussagen kurz und prägnant zu formulieren. Folglich kann der Leser auch wesentlich mehr Informationen in einer möglichst kurzen Zeit erfassen. Außerdem ist es, wie vorhin bereits erwähnt, von überall aus erreichbar, egal ob Handheld, PC oder Handy.

Den großen Medienhype drumherum halte ich jedoch für etwas übertrieben. Tatsächlich ist dieser Dienst sehr beliebt und kann inzwischen sogar ca. 25 Millionen Nutzer vorweisen. Besonders die schnelle Verbreitung von Nachrichten wird hier immer gepriesen. Ungeachtet dessen haben sich Informationen schon immer schnell im Internet verbreitet. Vor Twitter war das nun mal eben in Internet-Foren und Blogs. Das was Twitter liefert, ist eine zentrale Plattform für diesen Informationsaustausch.

Diese zentrale Platform benötigt indessen auch jede Menge Server. Deshalb suchen die Macher von Twitter derzeit nach einer Möglichkeit aus dem bisher kostenlosen Dienst Kapital zu schlagen. Vorgeschlagen wurde unter anderem die Einführung von Premium-Accounts, die mehr Möglichkeiten liefern sollen. Dies sollte vor allem von Firmen und Organisationen genutzt werden. Bei anderen Methoden wird derzeit befürchtet, dass es zu einem Abfall der Mitgliederzahlen kommen könnte. Auch Facebook und ähnliche Plattformen standen bereits vor dem Problem, ihre Idee erfolgreich zu vermarkten. Mit 50 Millionen Dollar erhielt Twitter jedoch ein solides Standbein von diversen Inverstoren, um nichts überstürzen zu müssen.

Quellen: heise.de