Wie ich zuletzt feststellen durfte, verfügen Windows 7 und Vista über ein eigenes Überprüfungstool für den Arbeitsspeicher. Dieses nennt sich „Windows-Speicherdiagnose“ und ist eine praktische Alternative zu den bisher oft verwendeten Programmen MemTest und Memtest86+.

Die beiden bisher verwendeten Testprogramme haben jeweils einen Nachteil. Mit MemTest lässt sich nicht immer der gesamte Arbeitsspeicher testen, da das Programm unter Windows läuft und somit das Betriebssystem Einfluss auf den Test nimmt. Die Verwendung von Memtest86+ ist hingegen recht umständlich. Denn für dessen Ausführung muss das Tool zunächst auf eine bootfähige CD gebrannt werden, um es außerhalb des Betriebssystems zu starten.

Nun aber zur Windows-Speicherdiagnose. Diese ist in Windows 7 bzw. Vista integriert und wird während eines Neustarts ausgeführt. Nach geschätzten 5-10 Minuten die man auf einem Bluescreen mit der Überschrift „Windows-Arbeitsspeicherdiagnosetool“ verbracht hat, startet das System neu. Im frisch gebooteten Windows erscheint kurz darauf das Ergebnis unten rechts in der Microsoft Superbar.

Zur Verwendung findet ihr das Tool am einfachsten, indem ihr auf die Start-Schaltfläche klickt und im Eingabefeld unten „Windows-Speicherdiagnose“ eingebt. In den Suchergebnisssen wählt ihr diese dann aus und bestätigt noch mit „Jetzt neu starten und nach Problemen suchen (empfohlen)“.